Hubertusmesse am 25. Oktober 2026 in Forst
Schützen, Jäger und zahlreiche Gäste feiern gemeinsam einen eindrucksvollen Gottesdienst im Zeichen von Tradition, Gemeinschaft und Verbundenheit.
Der Forster Schützenverein und der Sportschützenkreis 11 Bruchsal hatten am Sonntag, 25. Oktober 2026, zu einer feierlichen Hubertusmesse nach Forst eingeladen. Der Einladung folgten neben zahlreichen Schützinnen und Schützen auch Vertreter der Forstwirtschaft und der Jägerschaft. Ebenfalls anwesend war eine Abordnung von Soldaten der Forster Patenkompanie, der 3. Kompanie des ABC-Abwehrbataillons in Bruchsal, die der Einladung des Forster Schützenvereins gefolgt war.
Die Messe wurde von Pfarrer Edgar Neidinger zelebriert und von den Jagdhornbläsern aus Schriesheim unter der Leitung von Sven-Markus Lörsch musikalisch und feierlich umrahmt. Die traditionellen Klänge der Jagdhörner verliehen dem Gottesdienst einen besonders würdevollen Charakter und unterstrichen die enge historische Verbundenheit zwischen Jägerschaft und Schützenwesen.
Der Tradition folgend waren zwölf Schützenvereine aus dem Schützenkreis Bruchsal mit ihren Vereinsfahnen und Vereinsmajestäten vertreten. Die zahlreichen Fahnenabordnungen boten ein beeindruckendes und festliches Bild und machten die tiefe Verwurzelung des Schützenwesens in der regionalen Vereins- und Traditionskultur sichtbar.
Unterstützt wurden die Abordnungen des Sportschützenkreises 11 in langjähriger freundschaftlicher Verbundenheit mit dem Turnwesen durch den Forster Turnverein, der ebenfalls mit seiner Vereinsfahne vertreten war.
Einen besonders bewegenden Höhepunkt bildete der Abschluss des Gottesdienstes: Die Fahnenträger positionierten sich mit ihren Fahnen rund um den Altar und schufen damit ein eindrucksvolles Zeichen der Gemeinschaft, des gegenseitigen Respekts und der gelebten Tradition. Dieser feierliche Moment wird den Teilnehmern und Besuchern sicherlich in besonderer Erinnerung bleiben.
Schützenwesen – gelebte Tradition und moderner Sport
Die Hubertusmesse machte eindrucksvoll deutlich, dass das deutsche Schützenwesen weit mehr ist als die Ausübung des Schießsports. Es verbindet sportlichen Ehrgeiz mit jahrhundertealten Traditionen, gesellschaftlichem Engagement, Kameradschaft und der Pflege gemeinschaftlicher Werte.
Tradition und moderner Schießsport stehen dabei nicht im Widerspruch zueinander. Vielmehr ergänzen sie sich und bilden gemeinsam das Fundament eines lebendigen Vereinswesens, das Menschen unterschiedlicher Generationen miteinander verbindet.
Diese besondere Verbindung von Brauchtum, Gemeinschaft und sportlicher Betätigung trägt wesentlich zur kulturellen Bedeutung des Schützenwesens bei. Das Schützenwesen in Deutschland wurde 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Aufnahme würdigt insbesondere die Pflege und Weitergabe seiner vielfältigen Traditionen und gesellschaftlichen Werte.
Mit der gemeinsamen Gestaltung der Hubertusmesse haben der Forster Schützenverein, die Vereine des Sportschützenkreises 11 Bruchsal und die Jägerschaft eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig dieses kulturelle Erbe bis heute ist.
Dank an alle Mitwirkenden und die Forster Bevölkerung
Ein besonderer Dank gilt Pfarrer Edgar Neidinger für die würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes sowie den Jagdhornbläsern aus Schriesheim unter der Leitung von Sven-Markus Lörsch für ihre eindrucksvolle musikalische Begleitung.
Ebenso danken die Veranstalter Bürgermeister Hajo Böser, der beim anschließenden Empfang im Forster Schützenhaus mit seinen Grußworten die Veranstaltung würdigte.
Der Dank gilt darüber hinaus sämtlichen teilnehmenden Vereinen, ihren Fahnenabordnungen und Vereinsmajestäten, den Vertretern der Jägerschaft und Forstwirtschaft, dem Forster Turnverein sowie den Soldaten der Forster Patenkompanie.
Ganz besonders bedanken sich die Veranstalter bei der Forster Bevölkerung, die mit ihrer großen Teilnahme und den zahlreichen anerkennenden Rückmeldungen ihre Verbundenheit mit dem örtlichen Schützenwesen zum Ausdruck brachte.
Die Hubertusmesse 2026 wird damit nicht nur als feierlicher Gottesdienst, sondern auch als eindrucksvolles Bekenntnis zu gelebtem Brauchtum, Zusammenhalt und regionaler Gemeinschaft in Erinnerung bleiben.